Kinder entwickeln hohe sozial-kommunikative Kompetenzen

Viele Kinder, die mit einem Jahr oder jünger in die Krippe kommen, heranwachsen und eingeschult werden, suchen und halten Kontakt zu Kindern und Erwachsenen, in ihnen bekannten und vertrauten Räumen. Durch geschwisterähnliche Beziehungen entsteht ein Bindungsgeflecht, das ihnen bei der gegenseitigen Überwindung von unterschiedlichen Lebenslagen behilflich ist.


Aufgrund der Altersspanne ist das Lernfeld für alle Kinder mit vielfältigen Angeboten und Anregungen gefüllt. Durch die Begegnung mit Menschen geschieht eine Konfrontation mit anderen Kulturkreisen und Andersartigkeiten. Interessiert und neugierig, haben sie Spaß und Gefallen aneinander und am Leben in der Kita.


Die Bedeutung, die Kinder Ereignissen, Dingen und Beziehungen beimessen, müssen wir ebenso achten wie die Sprache, in der diese Bedeutungen kommuniziert und lebendig werden. Kinder prüfen uns daran, ob wir auch das Unverstandene als ihre Dringlichkeiten und Wichtigkeiten respektieren.


Die Eigenwilligkeit, die Kinder entwickeln, achten wir. Kinder und Erwachsene stehen in einem lebendigen Erfahrungs- und Kommunikationsprozess, in dem jeder einzelne in seiner Individualität beachtet wird und Bedürfnisse und Fragen Berücksichtigung erfahren.