Räumlichkeiten

Nach Nutzung aller zur Verfügung stehender Räumlichkeiten in der Kita wurde eine Erweiterung erforderlich, die zukunftsweisend sein sollte. Eine Kindertagesstätte mit zusätzlichen Räumen für Pädagogik, Therapie und Kunst ist eine sinnvolle und weitsichtige Investition in die Gegenwart unserer Kinder.

Das größte Projekt von Fördervereins-Elternschaft und Kita-Kolleginnen war das Bauvorhaben der Teil-Aufstockung der Kita Schlewecke. Ziel war mehr Raum und damit eine Angebotserweiterung zu ermöglichen. Förderverein und Kita strebten eine bauliche Erweiterung in Form einer Aufstockung an, konzipiert als Stahlständerbauwerk und in seiner Ausführung überlappend über Teile von Gebäude und Garten. Planung, Organisation und Durchführung fanden in Eigenregie und in Selbstfinanzierung statt.

Die Aufstockung um 110 m für unsere Einrichtung hält ein Raumangebot für Pädagogik, Therapie und Kunst vor. Kinder können professionelle, präventive und therapeutische Maßnahmen in Anspruch nehmen und ihre Zukunftschancen verbessern.
Die Räume sind durch eine Wendeltreppe aus dem Gartenbereich und über eine innen liegende Treppe aus dem Hallenbereich der Kita erreichbar.

In diesem Gebäudetrakt befinden sich neben einem Flurbereich mit Teeküche, einem Bad mit Kinder- und Erwachsenentoilette und einem Abstellraum weitere drei Angebotsräume:

  1. Raum ist ein Atelier und dient der Kunstpädagogik und Ergotherapie
  2. Raum steht für Logo- und Physiotherapie zur Verfügung
  3. Raum wird für pädagogische Angebote und als Besprechungszimmer genutzt.
Mit diesem Raumangebot können wir auf die veränderten Lebenslagen der Kinder reagieren und ihnen den Platz verschaffen, den sie für ihre ausgewogene Entwicklung dringend benötigen.

Es ist Raum für vermehrte Handlungs- und Kommunikationsangebote entstanden, die Kindern und Eltern dienen und veränderte Benutzungsstrukturen von Kindern und Erwachsenen zulassen. Kindertagesstättenräume müssen ausreichend vorhanden und flexibel nutzbar sein.

 

Die Planung, Finanzierung und Ausführung dieses Gebäudeteils ist in Selbstorganisation durchgeführt worden. Dafür wurden Spenderinnen und Spender gesucht und gefunden. Eine Arbeitsgruppe des Fördervereins erarbeitet die Realisierung dieses Vorhabens. Mit viel Unterstützung, hohem Engagement aus Eltern- und Kolleginnenschaft und vielen geleisteten ehrenamtlichen Arbeitsstunden konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Von der Idee bis zur Durchführung inklusive der Finanzierung, benötigten wir drei Jahre und vier Monate.